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Blütenteppich im Ettenstatter Märzenbecherwald

Es wird Frühling im Fränkischen Seenland! Als bester Beweis hierfür dient der Ettenstatter Märzenbecherwald, in dem dieser Tage ein saftig grün-weißer Blütenteppich zu bestaunen ist. Ein Naturspektakel, das man sich nicht entgehen lassen sollte (wer es nicht schafft, kann sich aber auch mein Video dazu am Ende des Posts ansehen).

Die kleine Gemeinde Ettenstatt im Felchbachtal wird im Frühling jährlich zu einem Mekka für Naturliebhaber aus der ganzen Region. Denn ein derartig dichtes Vorkommen der Märzenbecher gibt es in Deutschland nicht mehr allzu oft. Daher wurde das Wäldchen auch schon 1988 zum Naturschutzgebiet erklärt und Ettenstatt trägt die Frühlingsknotenblume auch stolz in seinem Gemeindewappen.

Der Märzenbecherwald selbst, ein etwa 500 mal 200 Meter breites Wäldchen, liegt etwas außerhalb der Ortschaft. Die Anfahrt ist ab Ettenstatt jedoch optimal ausgeschildert. Vom Parkplatz aus sind es dann noch knapp zehn Minuten Fußmarsch bis zum Rundweg durch den Blumenwald.

Ganz wichtig: Wer den Märzenbecherwald besucht, sollte einige Verhaltensregeln beachten. Es sollte selbstverständlich sein, dass die Blumen nicht zertrampelt werden. Daher bleibt bitte auf den ausgewiesenen Wegen! Hunde dürfen mitkommen, müssen aber an der Leine gehen. Müll und andere Hinterlassenschaften nehmt ihr bitte wieder mit nach Hause, die Märzenbecher aber solltet ihr nicht als Andenken pflücken und mitnehmen.

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