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Team Fränkisches Seenland: We are Challenge!

3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren, 42 Kilometer Marathon-Lauf: Das Fränkische Seenland hat heuer erstmals in der über 30-jährigen Geschichte der Challenge Roth mit einem eigenen Staffel-Team teilgenommen – und zwar mit Erfolg! Nach 11:42 Stunden erreichten wir den Zieleinlauf. Und eins ist sicher: Die Challenge ist schon für Zuschauer ein ganz außergewöhnliches Event, aber einmal selbst als Teilnehmer beim größten Triathlon der Welt dabei zu sein, ist wirklich nur schwer zu toppen.

Das Team „Fränkisches Seeland“

Eine Allianz aus den Zweckverbänden Altmühlsee und Brombachsee bildete unser Team „Fränkisches Seenland“. Ich selbst, die ja beim ZV Brombachsee in der Öffentlichkeitsarbeit ihre Brötchen verdient, bin 3,8 Kilometer durch den Main Donau-Kanal geschwommen (wie man sich als sportlich eher durchschnittlicher Mensch auf die 3,8 Kilometer Schwimmen vorbereitet, habe ich in einem eigenen Artikel beschrieben).

Der Geschäftsleiter des ZV Altmühlsee, Daniel Burmann, schwang sich auf sein Rennrad und strampelte in einer Zeit von 5:44 Stunden die 180 Kilometer Radstrecke ab. Dieter Hofer schließlich, Geschäftsleiter beim ZV Brombachsee, wagte sich an die 42 Kilometer beim Marathon-Lauf und kam nach 4:20 Stunden über die Ziellinie.

 

Die Party beginnt schon am Freitagabend

Die Challenge in Roth ist mit knapp 5500 Athleten und mehreren hunderttausend Zuschauern nicht nur der größte Triathlon der Welt, sondern auch einer der beliebtesten. Die begehrten Starterplätze sind innerhalb weniger Sekunden nach Öffnung der Online-Anmeldung vergriffen.

Kein Wunder: Diese Veranstaltung hat ein ganz besonderes Flair. Das Motto „We are Challenge“ passt da wirklich wie die Faust auf’s Auge. Nicht nur die Sportler, sondern ALLE sind Challenge. Das Orga-Team, die Zuschauer, die Presse vor Ort – einfach alle sind Challenge.

Es fängt schon am Freitag vor dem Wettkampftag an: Für die Athleten gibt es eine Pastaparty, um den Kohlenhydratspeicher aufzufüllen und sich untereinander ein wenig kennenzulernen. Sportler aus der ganzen Welt, von Neuseeland bis Paraguay, sitzen beisammen und freuen sich auf den bevorstehenden Wettkampf. Man kann die Aufregung in der Luft förmlich mit Händen greifen.

Athleten aus Neuseeland motivieren alle Starter mit einem Maori-Tanz

Im Anschluss steigt die große Bayern-3-Party auf dem Marktplatz in Roth. Internationale Sportler und Einheimische aus Roth und Umgebung freuen sich gemeinsam auf den großen Tag und feiern ausgelassen in die Nacht (freilich die Sportler eher mit alkoholfreien Getränken).

Top-Organisation und begeisterte Zuschauer

Am Sonntag, um 6.30 Uhr, fällt der erste Startschuss am Main-Donau-Kanal bei Hilpoltstein. Die ersten Top-Athleten stürzen sich ins Wasser, begleitet von den begeisterten Zurufen tausender Zuschauer. Die ganze Region ist früh auf den Beinen, um die Sportler anzufeuern.

Die Begeisterung der Zuschauer ist überhaupt ein roter Faden, der sich durch die ganze Veranstaltung zieht: Überall stehen sie und feuern an, freuen sich mit den Siegern, muntern diejenigen auf, die fast nicht mehr können.

Das, und die reibungslose Organisation macht die Challenge Roth für uns als Teilnehmer zu einem unvergesslichen Event. In den Wechselzonen hat alles hervorragend geklappt, die Mitarbeiter sind immer für Fragen zur Stelle.

Challenge Roth? Bitte nochmal!

Was mich betrifft: Ich bin im totalen Challenge-Fieber. Nicht nur meine eigene Teilnahme war ein besonderes Erlebnis, sondern auch anschließend das Anfeuern meiner Teamkollegen und das Mitfiebern an der Strecke. Man ist hautnah dabei und lässt sich anstecken vom Sportsgeist, der an diesem Tag den ganzen Landkreis Roth befallen hat.

Ich kann nur jedem raten, sich nächstes Jahr am 1. Juli Zeit zu nehmen und als Zuschauer die Athleten anzufeuern. Wer das ansteckende Gefühl an diesem Tag dann noch intensivieren will, kann sich ja für das darauffolgende Jahr als Sportler ranwagen… Das ist zu schaffen, wir haben es bewiesen 🙂 See you at the Finishline!

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2 Gedanken zu “Team Fränkisches Seenland: We are Challenge!”

  1. Helmut Dietrich sagt:

    Herzlichen Glückwunsch,klasse Leistung.
    Etz kunnst der ja a Scheifela gönna.

    1. Miriam Zöllich sagt:

      Danke! Oh ja, des stimmt 🙂

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