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Wandern im Indian Summer: Der Seenländer Etappe 4 (Altenheideck – Pleinfeld)

Altweibersommer, Goldener Oktober, Indian Summer: Es gibt so viele Namen für die herrliche Jahreszeit, in der die Natur in den wärmsten Farben leuchtet und vor der Winterpause noch einmal alles gibt. Und genau in diesem herrlichen Zeitfenster habe ich mir die vierte Etappe des Seenländers vorgenommen. Auf den 15 Kilometern zwischen Altenheideck und Pleinfeld konnte ich mich an der herrlichen Landschaft kaum sattsehen!

Eine Etappe vollgepackt mit landschaftlicher Vielfalt

Großartige Sehenswürdigkeiten gibt es auf dieser vierten Etappe des Seenländers nicht. Hier ist die Natur selbst der Star: Es geht über herrliche Waldwege und an Wiesen, Feldern und Bachläufen entlang. Während der Wanderweg seine Besucher auf den vorherigen Etappen zeitweise über mehrere Kilometer durch ein homogenes Waldgebiet führt, glänzt die Strecke zwischen Altenheideck und Pleinfeld durch landschaftliche Vielfalt (das Video am Ende des Posts gibt da einen kleinen Einblick).

Es geht durch gelbgrün leuchtende Wäldchen und dunkelgrüne, moosbewachsene Tannenreihen. Über Blumenwiesen, Maisfelder und Kartoffeläcker. Sanfte Hügel mit Trockenrasen wechseln sich ab mit schattig-felsigen Bachtälern. Dazwischen kommen immer wieder malerische Dörfchen wie Mannholz oder Walting mit herrlichen alten Bauernhäusern.

Bergauf durch den Wald und im Zickzack über Wiesen und Felder

Von Altenheideck aus geht es zunächst mal durch den Wald – und ziemlich knackig bergauf. Doch schon bald erreicht man eine hügelige Hochebene und es geht im Zickzack über Wiesen und Felder und durch kleine Dörfchen. Immer wieder bieten sich herrliche Weitblicke über die Landschaft und damit auch die Gelegenheit für ein ausgedehntes Päuschen. Man hat es ja schließlich nicht eilig, oder?

Durch das mystische Arbachtal bis Pleinfeld

Nach vielen Kilometern auf der sonnigen Hochebene steigt man für das letzte Stückchen bis Pleinfeld hinab ins mystische Arbachtal. Der Seitenarm der Schwäbischen Rezat schlängelt sich hier gemächlich durch ein Waldstück, das den schaurigen Namen Totenleite trägt und den sogenannten Teufelsbackofen und die Keltenschanze beherbergt.

Gegen Ende des Wäldchens hat man die Wahl den letzten Kilometer bis Pleinfeld der Seenländer-Beschilderung zu folgen oder nach links in Richtung Sommerrodelbahn abzubiegen. Dort gibt es neben der rasanten Rodel-Abfahrt die Möglichkeit, das Wildtier-Gehege zu besuchen und sich mit einem kühlen Radler im Biergarten für die zurückgelegten 15 Kilometer zu belohnen. Aber auch in Pleinfeld gibt es zahlreiche Restaurants und Cafés, um sich für die nächste Etappe zu stärken.



 

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