Bummeln und Genießen: Die schönsten Märkte der Saison

Kommen Sie näher, kommen Sie ran! Schauen Sie, was das Fränkische Seeland zu bieten hat. Kunst und Handwerk, kulinarische Köstlichkeiten und landwirtschaftliche Produkte vom Direkterzeuger. Auf wunderschönen Märkten – teils direkt an den Seen, teils in malerischen Städtchen – kann man bummeln, staunen und probieren. Mit dem folgenden Shopping-Guide verpasst ihr keinen wichtigen Markt!

Nur für kurze Zeit! Spaziergang durch die Kirschgärten

Wer jetzt gerade durch’s Fränkische Seenland fährt, bekommt mancherorts vor Staunen den Mund nicht mehr zu. Denn: Die Kirsche blüht! Weiße Blütenmeere erstrecken sich hunderte Meter weit über saftig grüne Hügel. Wer sich die Frühlingspracht anschauen will, muss jetzt schnell sein: Schon in wenigen Tagen könnten die Kirschbäume wieder verblüht sein.

MUSEENs-wert: Das Römermuseum Weißenburg im Museums-Check (Infografik)

Der Frühling lässt leider noch auf sich warten, und langsam gehen die Ideen für Indoor-Aktivitäten aus. Wie wäre es denn mal wieder mit einem Museumsbesuch? Das Römermuseum in Weißenburg hat nach umfassenden Umbauarbeiten vor einem Jahr wieder eröffnet und erstrahlt in neuem Glanz. Der Römerschatz, den ein Lehrer vor knapp 40 Jahren beim Umgraben in seinem Garten gefunden hat, ist stimmungsvoll in Szene gesetzt. Und auch anhand vieler weiterer Fundstücke wird dem Besucher eindrucksvoll vor Augen geführt, wie präsent die Römer im Fränkischen Seenland waren und wie sehr sie hier ihre Spuren hinterlassen haben. Ein Tipp vorab: Besucht das Römermuseum am besten im Rahmen einer Führung! 

Der Seenländer, Etappe 3: Von der Fuchsmühle nach Altenheideck

Die dritte Etappe des Seenländers ist zwar mit gut zehn Kilometern nicht besonders lang, man muss jedoch ein paar knackige Anstiege bewältigen. Dennoch eignet sich die kurze Etappe perfekt für eine Feierabend-Wanderung oder – wie in meinem Fall – einen Sonntagmorgen. Zumal der Abschnitt von der Fuchsmühle nach Altenheideck vor allem durch einsame Waldwanderwege besticht, auf denen man lange Zeit keiner Menschenseele begegnet und wo man wunderbar abschalten kann.

Verwirrte Urlauber: Gehen die Franken zum Trinken in den Keller?

Meine Eltern haben neulich in einer Gastwirtschaft am Brombachsee ein wenig mit Urlaubern aus dem Norden der Republik geplaudert. Auf die Frage nach weiteren Gastro-Tipps haben meine Eltern den Wettelsheimer Keller bei Treuchtlingen empfohlen – und verständnislose Blicke geerntet. Wieso hocken sich denn diese verrückten Franken bei schönstem Sommerwetter zum Trinken in den Bierkeller? Lasst uns das Missverständnis ein für alle Mal lösen: Die Franken trinken nicht im Keller, sondern auf dem Keller!

Das unterirdische Hilfskrankenhaus in Gunzenhausen: Eine Zeitreise in den Kalten Krieg

In einem Moment steht man noch im warmen Sonnenlicht auf einem Schulhof, im nächsten Moment steigt man eine Kellertreppe herab und befindet sich in einer nasskalten, unterirdischen Welt, in der die Zeit stehengeblieben scheint. Ein Besuch im unterirdischen Hilfskrankenhaus in Gunzenhausen ist Weltgeschichte hautnah; ein übrig gebliebener Zeuge des Kalten Krieges, der auch im Fränkischen Seenland präsent war.

Der Seenländer, Etappe 2: Von Eckersmühlen zur Fuchsmühle

Butter bei die Fische: Der Frühling im Fränkischen Seenland war bis jetzt nicht so der Brüller. Eher ziemlich kalt und regnerisch. Aber jetzt, jetzt wird alles besser und das heißt für mich: Ich knöpfe mir wieder den Seenländer vor! Die zweite Etappe des Fernwanderweges führte mich von Eckersmühlen über den Rothsee bis zur Fuchsmühle. Mit knapp 14 Kilometern ist die Strecke zwar nicht allzu lang, dafür gibt es aber jede Menge zu erleben.

Ausprobiert: Der neue Indoor Fun Park bei Pleinfeld

Die Frage „Was tut man im Fränkischen Seenland bei schlechtem Wetter?“ hat eine neue Antwort: Man geht in den Indoor-Funpark nach Pleinfeld! Auf einem 3200 Quadratmeter großen Areal gibt es abgefahrenes Schwarzlicht-Minigolf, spannende Kämpfe mit Laser-Pistolen, rasante Kartrennen und vieles mehr. Ich war mit ein paar alten Schulfreunden dort (getreu dem Motto: Erwecke das Kind in dir!) und hab’s ausprobiert.