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Mit diesen sieben Schritten wirst du vom Anfänger zum Wakeboarder

An Pfingsten hat die neue Sechsmast-Wakeboardanlage auf der Badehalbinsel Absberg eröffnet. Seitdem flitzen hunderte Wassersportler über den Kleinen Brombachsee, und es ist ein unterhaltsames Spektakel, ihnen dabei zuzuschauen. Aber warum nur Zuschauen? Vom absolut unerfahrenen Wakeboard-Anfänger bis zur ersten erfolgreichen Runde auf dem Lift ist es nicht weit. In diesen sieben Schritten kannst auch du zum Wakeboarder werden!


1 – Melde dich für den nächsten Anfängerkurs an

Regelmäßig finden im Wakepark Brombachsee anderthalbstündige Anfängerkurse statt. Während dieser Zeit steht die Anlage nur den Kursteilnehmern zur Verfügung, die sich unter fachkundiger Anleitung voll austoben können.

Wann der nächste Einsteigerkurs stattfindet, findet ihr online unter https://wakepark-brombachsee.de/wakepark/einsteigerkurse/. Dort könnt ihr euch auch direkt anmelden. Der Kurs kostet 48 Euro und beinhaltet schon die Leihgebühr für Brett, Weste und ggf. Helm.

Auch der 17-jährige Nick, der als Austauschschüler aus den USA bei einer Gastfamilie in Gunzenhausen untergebracht war, hat so einen Einsteigerkurs für Sonntagvormittag gebucht. Ihn und Gastschwester Emma habe ich bei ihren ersten Stehversuchen auf dem Brett begleitet.

Nick aus den USA und seine Gastschwester Emma


2 – Komme zum Wakepark Brombachsee auf der Badehalbinsel Absberg

Eine der leichtesten Übungen. Die Badehalbinsel Absberg liegt direkt unterhalb von Absberg und die Einfahrt zur Halbinsel ist gut ausgeschildert. Sobald ihr ein Parkticket an der Einfahrt gekauft habt, folgt ihr den Schildern zum Wakepark bzw. zur Zeltwiese Absberg. Hier gibt es einen separaten Parkplatz, sodass ihr nicht so weit laufen müsst. Zum Wakepark ist es nun nur noch ein kurzer Fußmarsch.

Die Anmeldung ist leicht zu finden

Ihr meldet euch direkt an der Anmeldung und sobald die Gruppe für den Einsteigerkurs komplett ist, geht es los!


3 – Entscheide dich für Wasserski oder Wakeboard

Jetzt gilt es, eine Entscheidung zu treffen. Willst du Wasserski fahren, oder lieber Wakeboard? „Wer überhaupt keine Erfahrungen auf dem Brett hat, der tut sich mit Wasserski am Anfang leichter“, erklärt Trainer Marc. Also fangen Nick und Emma erst mal mit Wasserski an – das Wakeboard oder sogar das Kneeboard können sie später immer noch ausprobieren.


4 – Präge dir die Sicherheitshinweise ein!

Ein ganz wichtiger Punkt beim Wakeboarden: Die Sicherheit. „Es ist für uns am allerwichtigsten, dass euch nichts passiert!“, betont Trainer Marc.

Das oberste Gebot unter den Wassersportlern ist, aufeinander zu achten. Weicht aus, wenn sich vor euch jemand im Wasser befindet. „Und wenn ihr selbst im Wasser liegt, macht euch bemerkbar – und zwar optisch! Winken mit den Armen oder mit dem Brett ist am Besten“, rät Marc.

Ausführlich geht er im Sicherheitsbriefing darauf ein, was die Gefahr an frei umhertanzenden Schleppleinen ist und wie man sich selbst durch Untertauchen aus einer gefährlichen Situation rettet. Und ganz wichtig: Ihr erfahrt auch, wie ihr wieder zurück ans Ufer kommt, wenn ihr mitten im See aus der Anlage fliegt. Hierfür gibt es nämlich zwei Rücklaufstege.


5 – Lass dir Tipps vom Profi geben

Nun geht’s ans Eingemachte! Nur noch ein Schritt trennt dich vom Wasser – und zwar die Theorie. Die fällt aber kurz aus, denn jeder Kursteilnehmer hat andere Stärken und Schwächen, auf die Trainer Marc nach den ersten Versuchen gezielt eingeht. Bevor es los geht, fasst er daher das Wichtigste zusammen: Wo soll der Körperschwerpunkt liegen, wie hält man die Arme, was ist in den Kurven zu beachten … und so weiter.

Marc zeigt Nick, wie er auf den Wasserskiern stehen soll


6 – Spring ins kalte Wasser

Wie gesagt: Der Theorie-Teil ist nicht wahnsinnig lang. „Learning by doing“ lautet das Motto! Wo deine Stärken und Schwächen liegen, erfährst du am besten, indem du einfach ins kalte Wasser springst und es ausprobierst. Und keine Panik: Kaum jemand kann es auf Anhieb…

Kaum jemand kommt beim ersten Versuch sonderlich weit.


7 – Versuche es wieder, und wieder, und wieder…

Und jetzt wirst du den vorhin erwähnten Rücklaufsteg kennenlernen. Und zwar sehr gut. Du wirst es wieder und wieder und wieder versuchen und du wirst wieder und wieder und wieder stürzen (so wie ich bei meinen ersten Versuchen, damals noch auf dem kleinen 2-Mast-Lift).

Und dann wirst du wieder zum Startplatz laufen und es noch einmal versuchen. Du wirst weitere Tipps bekommen, was du besser machen kannst – und mit jedem Mal wirst du ein Stück weiter kommen. Du wirst sehen: Es ist unglaublich, was man in 1,5 Stunden alles lernen kann!

Nick jedenfalls wird mit tollen Erinnerungen zurück in seine Heimat reisen. Wie es ihm gefallen hat? „Great, it’s a great day!“


Vergiss die Stärkung nicht!

Anstrengung macht hungrig! Vergiss nicht, nach deinem Kurs deine Energiereserven wieder aufzutanken. Praktischerweise verfügt der Wakepark Brombachsee über einen super Gastronomie-Bereich, in dem du dich im Liegestuhl unter Palmen von den Strapazen erholen und mit leckerem Essen stärken kannst.


Der Einsteigerkurs findet i. d. R. vormittags statt und dauert 1,5 Stunden. Im Preis von 48 Euro pro Person ist das Coaching und die Leihgebühr für die Ausrüstung bereits inbegriffen. Alle Infos gibt es unter www.wakepark-brombachsee.de.


 

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