Der Weg zur Kauffrau für Tourismus und Freizeit: Ein Beruf voller Vielfalt und Möglichkeiten

Hi, mein Name ist Svenja. Ich bin 17 Jahre alt und aktuell Auszubildende zur Kauffrau für Tourismus und Freizeit beim Tourismusverband Fränkisches Seenland im 2. Lehrjahr. Diesen spannenden und abwechslungsreichen Ausbildungsberuf möchte ich euch gerne vorstellen, denn er ist, wie ich glaube, leider noch viel zu unbekannt.

Was macht eine Kauffrau für Tourismus und Freizeit im allgemeinen?

Kauffrauen für Tourismus und Freizeit sind Expertinnen in allem, was mit Freizeitaktivitäten und Unterhaltung zu tun hat. Sie arbeiten in verschiedenen Branchen wie Freizeitparks, Tourist-Informationen, Sportvereinen, Tourismusverbänden, Veranstaltungshallen und anderen Freizeiteinrichtungen. Ihre Aufgaben sind vielfältig und reichen von administrativen Tätigkeiten über Kundenbetreuung bis hin zu Marketing und Eventmanagement.

Meine Aufgaben beim Tourismusverband Fränkisches Seenland

Zu meinen Aufgaben als Auszubildende zur Kauffrau für Tourismus und Freizeit, gehören viele verschiedene Bereiche, wie zum Beispiel die Überarbeitung des Geschäftsberichtes am Anfang des Jahres. In unserem Geschäftsbericht findet man von Übernachtungszahlen der einzelnen Gemeinden über verschiedene Neuheiten und Werbemittel viele nützliche Informationen für die Arbeit unserer Mitglieder und für extern Interessierte. Ich als Azubine habe die Aufgabe diesen zu überarbeiten, das heißt ich ergänze die aktuellen Zahlen, stelle die Neuheiten und Aktivitäten des vergangenen Jahres zusammen und suche mir neue Bilder aus. In unserem Geschäftsbericht sind unter anderem die Hauptaufgaben des Tourismusverbands Fränkisches Seenland dargestellt, durch Bilanzen und Statistiken, verschiedenen Marketing Instrumenten und Qualitätsförderungen. Darunter fallen zum Beispiel Anzeigenwerbungen in Printmedien, unser Newsletter, Social Media, Online Buchbarkeit, die Seenland Card, die Sterneklassifizierung und vieles mehr.

In den Monaten Januar bis Mai ist Messesaison, dort darf ich als Auszubildende auch mit. Auf Messe vertreten wir unsere Urlaubsregion, das Fränkische Seenland. Wir beraten und helfen bei Fragen oder einfachem Interesse. Diese Arbeit bereitet mir viel Spaß, da sie mir die Möglichkeit gibt, in direkten Kontakt mit Menschen zu treten die bei uns im Seenland Urlaub machen wollen.

Natürlich habe ich auch Aufgaben die jeden Tag gemacht werden müssen, dazu zählt zum Beispiel der Postversand des bestellten Infomaterials oder auch die Mitarbeit auf Facebook in Form von Beiträgen.

Die Ausbildung

Die Ausbildung zur Kauffrau für Freizeit dauert in der Regel drei Jahre und findet dual statt, das heißt, sie kombiniert praktische Arbeit im Ausbildungsbetrieb mit theoretischem Unterricht in der Berufsschule in Nürnberg. Während der Ausbildung lernen die angehenden Kauffrauen für Freizeit alles, was sie für ihren Beruf benötigen: von kaufmännischen Grundlagen über Kundenbetreuung bis hin zu spezifischen Branchenkenntnissen.

Vielfältige Karrieremöglichkeiten

Einer der großen Vorteile dieses Berufs ist die Vielfalt der Karrieremöglichkeiten. Nach der Ausbildung können Kauffrauen für Freizeit in verschiedenen Bereichen arbeiten, je nach ihren Interessen und Fähigkeiten. Sie könnten beispielsweise in einem Freizeitpark als Eventmanagerin tätig sein, in einem Fitnessstudio im Bereich Marketing arbeiten oder in einem Kino im Ticketverkauf und Kundenservice eingesetzt werden. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt!

Ausbildungsplätze im Fränkischen Seenland bieten zum Beispiel die Tourist-Informationen in Gunzenhausen oder in Weißenburg an, zudem die Erlebnisschifffahrt Brombachsee und natürlich wir als Tourismusverband Fränkisches Seenland.

 

Warum ist dieser Beruf spannend?

Was ich an diesem Beruf so spannend finde, ist die Tatsache, dass man jeden Tag mit Menschen zu tun hat und dazu beiträgt, dass sie ihre Freizeit planen und genießen können. Außerdem bietet er viel Abwechslung und die Chance, kreativ zu sein – sei es bei der Planung von Events, der Gestaltung von Werbekampagnen oder der Organisation von Freizeitangeboten.

Fazit

Ich freue mich, dass ich nach meinem Abschluss so eine Vielfalt an Arbeitsplätzen in einer so abwechslungsreichen Branche zur Auswahl habe und kann den Beruf jedem empfehlen der gerne mit Menschen arbeitet.

Falls Ihr Fragen habt schreibt mir doch gerne eine Email an s.durst@fraenkisches-seenland.de 🙂

Team des Fränkischen Seenlands: https://www.fraenkisches-seenland.de/team/

Geschäftsbericht 2023: https://www.fraenkisches-seenland.de/geschaeftsbericht/

Zurück in die Vergangenheit: Ein Ausflug ins Infozentrum Seenland

„Wo ist das?“ – mit diesen Worten, einem Grinsen und dem dazugehörigen Rätselbild stand mein Chef vor mir und schaute mich an. „Das weiß ich nicht“, sagte ich und schaute fragend zurück. „Warst du etwa noch nicht im Infozentrum Fränkisches Seenland in der Mandlesmühle bei Pleinfeld?! Nein? Dann schnapp dir den Dienstwagen und los geht’s“.

Gesagt, getan. Gemeinsam mit meinem neuen Kollegen vom Fränkischen WasserRadweg, Benedikt Kamm, und unserer Auszubildenden Svenja vom Tourismusverband Fränkisches Seenland starteten wir Richtung Pleinfeld. Wir alle drei (junge Erwachsene bis Mitte 20) wohnen im Fränkischen Seenland, arbeiten im Tourismus und natürlich wissen wir auch, dass die fränkischen Seen nicht natürlich, sondern aufgrund eines Wasserüberleitungsprogramms entstanden sind.

Doch wir können vorwegnehmen: Ein Besuch in der Mandlesmühle ist definitiv einen Ausflug wert! Das Infozentrum am Brombachsee ist eine interessante Sehenswürdigkeit mit Lerneffekt. Super geeignet, wenn das Wetter mal nicht ganz so mitspielt, befindet sich am „Weg der Wasserkraft“ sowie dem „Fränkischen WasserRadweg“ und der Eintritt für das Infozentrum ist kostenfrei! Zudem liegt die Mandlesmühle super nahe am See, sodass man einen Besuch direkt mit einem schönen Spaziergang am Großen Brombachsee verbinden kann.

Aber was erwartet einem in einem kostenfreien Infozentrum, welches sich mit der Entstehung des Fränkischen Seenlands beschäftigt?

Jede Menge interessante Infos und Einblicke in das Bauprojekt!

Direkt am Eingang des Infozentrums erhält man erstmal einen Überblick über das gigantische Wasserüberleitungsprojekt, welches durch den Bau der Seen umgesetzt wurde. Das Fränkische Seenland ist nicht nur eine vielfältige Urlaubsregion, sondern auch das größte wasserwirtschaftliche Projekt Bayerns, was bisher umgesetzt wurde. Die beiden Überleitungssysteme über den Main-Donau-Kanal und Altmühl- u. Brombachsee funktionieren unabhängig voneinander. Sie sorgen dafür, dass Altmühl- und Donauwasser in das trockene Regnitz-Main-Gebiet transportiert und so das Niedrigwasser von Regnitz und Main erhöht wird.

Durch übersichtliche Schaubilder, zahlreiche Videos und interaktive Modelle gibt es nicht nur visuell, sondern auch haptisch etwas zu entdecken und ein Besuch im Infozentrum wird nicht langweilig.

Das Highlight der Ausstellung ist eine lange Wand mit Luftbildern der Seen und Drehelementen, auf der man sieht, wie sich die Landschaft durch den Bau der Seen verändert hat.

Ebenfalls fesselnd ist die Geschichte der „versunkenen“ Mühlen sowie ein Interview mit einem der betroffenen Müller, welcher aufgrund des Großbauprojekts umgesiedelt wurde und nun seinen Lohn interessanterweise sogar mit der Vermietung seines Gästehauses verdient.

Und nicht zu vergessen: Die Mandlesmühle selbst als „Heimat des Infozentrums“ ist sozusagen lebendige Geschichte, denn sie gehörte ebenfalls zu einer der Mühlen, die es bereits vor der Umstrukturierung im Brombachtal gab und ist die Einzige, die heute noch steht.  

Ein Besuch in der Mandlesmühle ist absolut empfehlenswert!

Das sieht auch eine Familie aus Böhmfeld (zwischen Eichstätt und Ingolstadt) so, welche gerade mit ihren Enkelkindern am Waldcamping Brombach in einem Tiny Haus im Urlaub sind. „Die Mandlesmühle informiert sehr gut über die Entstehung des Fränkischen Seenlands. Positiv ist vor allem, dass es sowohl für unsere Enkelkinder als auch für uns sehr interessant dargestellt wird. Durch vorhandenes Videomaterial und übersichtliche Texte bekommt man einen guten Einblick in die Vergangenheit“ teilte uns die nette Dame, welche wir in der Mandlesmühle mit ihrer Familie angetroffen haben, mit. „Uns gefällt im Fränkischen Seenland vor allem die Positivität der einheimischen Menschen sowie die Natur und die schönen Orte. Außerdem gibt es viele Freizeitangebote für unsere Familie,“ setzte sie weiter fort.

Über den persönlichen Kontakt zu unseren Gästen und das positive Feedback haben wir uns natürlich sehr gefreut!

Unser Tipp für Euch:

Verbindet einen Besuch im Infozentrum Fränkisches Seenland mit dem angrenzenden „Weg der Wasserkraft“. Der vom Wasserwirtschaftsamt Ansbach angelegte Erlebnispfad übermittelt seinen Besuchern viel Wissenswertes über die Wasserkraft als regenerative Energie. Gerade als wir uns auf den „Kampf“ gegen die Wasserkraft vorbereitet haben, denn bei einer Station kann man die menschliche Kraft gegen die Wasserkraft beim Baumstamm-Sägen messen, beobachteten wir eine Familie, die diese Station vor uns testete.
Familie Andrä aus München ist aktuell am Waldcamping Brombach zu Gast und wurde durch Werbung auf der Erlebnisschifffahrt Brombachsee auf den Erlebnispfad aufmerksam. „Gut sind die Sachen, die man aktiv mitmachen kann – sozusagen erleben mit allen Sinnen“, lobte der Familienvater Ronny den Weg.

Unser Fazit: 

Wir können einen Besuch im Infozentrum Fränkisches Seenland und dem angrenzenden „Weg der Wasserkraft“ absolut empfehlen. Es lässt uns unsere tolle Region mit den vielen Freizeitmöglichkeiten nochmals mehr Schätzen. Zudem haben wir ein größeres Bewusstsein darüber bekommen, wie wichtig die Entstehung der Seen ist und welchen wirtschaftlichen Aufschwung, die damals bereits landwirtschaftlich geprägte Region, durch die Umsetzung erhalten hat. Ein „Must-See“ sowohl für Gäste als auch für Einheimische!

Info:

  • Geschichte des Fränkischen Seenlandes
  • Geöffnet von Ostern bis zum Ende der Herbstferien täglich von 10.00 bis 16.00 Uhr
  • 300 Quadratmeter Ausstellungsfläche auf zwei Etagen
  • Eintritt frei
  • Direkt am Erlebnispfad „Weg der Wasserkraft“
  • Mehr Informationen zum Infozentrum Seenland gibt es hier

 

Jahresrückblick 2023 und Ausblick 2024 im Fränkischen Seenland

Schaut mal, wie die Zeit verflogen ist! Das Jahr neigt sich dem Ende zu, und wir freuen uns, mit euch auf 12 wirklich schöne Monate und tolle Erlebnisse zurückzublicken. Also, schnappt euch nen Kaffee, Tee oder Glühwein und begleitet uns durch das Jahr 2023. Anschließend lasst uns gleich noch einen Blick auf die Aussichten für 2024 werfen. Los geht’s!


Krönung der 4. Fränkischen Seenland- Königin

Bereits Ende 2022 wurde Leoni Dengler als unsere 4. Fränkische Seenland-Königin gewählt. Anfang 2023 startete die Kammersteinerin in ihre zweijährige Amtszeit. Die 20-Jährige wird unsere wundervolle Region auf nationalen Messen, Events und Festen repräsentieren.

Foto: Tourismusverband Fränkisches Seenland

Leoni, eine aufgeschlossene Studentin, beschreibt sich selbst als begeisterungsfähig und stets auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Ihre tiefe Verbindung zu den Seen in der Region, die sie seit ihrer Kindheit regelmäßig besucht, macht sie zur idealen Botschafterin für das Fränkische Seenland. 

Abseits ihrer königlichen Pflichten ist Leoni aktiv in der lokalen Gemeinschaft involviert. Ihre Bereitschaft, bei verschiedenen Veranstaltungen und Traditionen wie den „Kerwamadli“ mitzuwirken, spiegelt ihre tiefe Verbundenheit zum fränkischen Lebensstil wider.

Als Fränkische Seenland-Königin wird Leoni bis 2025 nicht nur ihre repräsentative Rolle wahrnehmen, sondern schlüpfte auch erstmalig in eine traditionelle fränkische Tracht. Ihre Erlebnisse, sei es bei regionalen Veranstaltungen oder dem Testen von touristischen Angeboten, wird sie regelmäßig auf ihrer offiziellen Facebook-Seite teilen. Bleibt auf dem Laufenden und werft einen Blick hinter die königlichen Kulissen unter www.facebook.com/seenlandkoenigin. Wir freuen uns auf ein weiteres Jahr voller Entdeckungen und Begegnungen mit ihr im Fränkischen Seenland! 

Kampagne „Brombachsee müllfrei“

Foto: Bianca Pauler

Im Rahmen der Kampagne „Brombachsee müllfrei“ hat der Zweckverband Brombachsee im Frühling dieses Jahres eine ganz besondere Initiative gestartet: Der Große und Kleine Brombachsee sollen müllfrei werden. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden alle Mülleimer rund umzieh beiden Seen sowie den Igelsbachsee entfernt. Die Devise lautet nun seit 2023: Jeder Besucher nimmt seinen Müll selbst mit.

Einer der Hintergründe für diese Aktion war das alarmierende Müllaufkommen am Brombachsee, was 2022 durchschnittlich bei etwa 140 Tonnen pro Jahr liegt. Das entspricht rund 7 Millionen 0,5-Liter-PET-Flaschen. Um zu einer nachhaltigen Ressourcennutzung beizutragen, ist es daher entscheidend, den Verpackungsmüll nicht nur wieder mit nach Hause zu nehmen und fachgerecht zu entsorgen, sondern am besten gleich von Anfang an zu reduzieren. 

Deshalb hatte ich die „Brombachsee Müllfrei“ – Kampagne genutzt, um mir mal zu überlegen, was ich selbst dazu beitragen kann – als jemand, der gerne und am liebsten mit der gesamten Familie am See unterwegs ist und Picknicks liebt. 

Die logischste Variante ist natürlich, Verpackungsmüll einfach erst gar nicht zu produzieren. Aber das ist leichter gesagt als getan. Deshalb hatte ich mir dazu ganz tollen und professionellen Rat eingeholt: bei Daniela Gutmann, Inhaberin des Unverpackt-Ladens in Weißenburg und absolute Expertin in Sachen Müllvermeidung. 

Foto: Bianca Pauler

Wir haben zusammen ein müllfreies Picknick für einen Tag am See zusammengestellt. Was da alles mit drin war und warum es nicht unbedingt teurer ist, in einem Unverpackt-Laden einzukaufen, könnt ihr in diesem Blog-Beitrag nochmals genau nachlesen. Kleiner Spoiler vorweg: Es war mega lecker und gar nicht so kompliziert wie vielleicht manch einer denkt.

1200-jähriges Jubiläum der Stadt Gunzenhausen

Im Jahr 2023 feierte die Stadt Gunzenhausen ein beeindruckendes Jubiläum – ihr 1200-jähriges Bestehen. Am 21. August 823 wurde die Altmühlstadt erstmals urkundlich erwähnt, und dieses Jubiläum wurde ein Jahr lang ordentlich gefeiert. Insgesamt rund 80 Veranstaltungen und Projekte stellten die Organisatoren auf die Beine.

Stadtarchivar Werner Mühlhäußer spricht dabei von etwas „ganz Besonderem“, denn er als Historiker kennt die Geschichte von Gunzenhausen wie kaum ein Anderer und betont gerne, dass Gunzenhausen älter ist als viele andere, darunter Ansbach, Nürnberg und München. 

„Unsere Geschichte liest sich spannend wie ein Krimi, sie steckt voller Höhen und Tiefen. Bedeutende Ereignisse sind in Gunzenhausen passiert, beispielsweise hat der sog. Wilde Markgraf, Karl Wilhelm Friedrich, hier gewirkt und ist später in der Altmühlstadt verstorben. Besonders fasziniert mich die Gunzenhäuser Musikgeschichte, die sich bis heute in größter Vielfalt ausprägt. Daher haben wir im Sommer unter dem Titel „1200 Minuten Musik“ einen Klangmarathon veranstaltet, den 23 heute wirkende Solisten, Chöre, Kapellen oder Bands zu einem unvergesslichen Ereignis gestalteten.“

Auch wir haben in unserem Blog ein ganz besonderes Projekt herausgegriffen: „1200 x Gunzenhausen – mit der Lochkamera im Fränkischen Seenland“. Hierbei wurden 1200 kleine Lochkameras verteilt und jeder, der teilnehmen wollte, konnte mitmachen und mit der Lochkamera ein Foto von Gunzenhausen aufnehmen. Das Projekt wurde von Günter Derleth begleitet, einem echten Meister der Lochkamera-Fotografie. Eine Ausstellung der entstandenen Werke ist für 2024 im M11 Gunzenhausen geplant.

Neues Betreiberpaar für das „SeeCamping Langlau“

Am Langlauer Campingplatz direkt am Kleinen Brombachsee hat sich auch einiges getan. Bereits 2022 erfuhr das „SeeCamping Langlau“ eine hochwertige Erweiterung mit einem neuen Bereich, der 130 zusätzliche Stellplätze bietet, teilweise sogar mit Premiumausstattung. Ein drittes, hochmodernes Sanitärgebäude mit Kinderbad und interaktivem Atrium wurde ebenfalls neu eröffnet. Für die kleinen Gäste gibt es einen neuen Abenteuerspielplatz im römischen Stil, während sechs E-Ladesäulen für das Stromtanken zur Verfügung stehen. Wenn ihr mit einem Fahrzeug über neun Meter kommt, stehen nun extra große XXL-Stellplätze zur Verfügung.

Und seit Anfang 2023 hat der Campingplatz ein neues Betreiberpaar: Ben Arndt und Odin Dillamar. Dieses besondere Paar, das bereits als Campingplatzleiter in Dinkelsbühl erfolgreich war, hat sich nun Langlau als neues Domizil ausgesucht. Mit ihrer Geschichte, die die Medien bereits aufgegriffen haben, bringen sie nicht nur Engagement und Begeisterung mit, sondern auch eine öffentlichkeitswirksame Präsenz. Ben und Odin haben ihre gut bezahlten Jobs in der Großstadt aufgegeben, um ihre Leidenschaft zum Beruf zu machen.

Mit den neuen Chefs ist auch eine regenbogenfarbene Atmosphäre auf dem Seecamping eingezogen. Ein Diversity-Baum, geschmückt mit Regenbogenfahnen, heißt die Campinggäste herzlich willkommen.

Flurumritt in Pfofeld

Foto: Tourismusverband Fränkisches Seenland / Jessica Pitterle

Ein besonderes Ereignis prägte im Sommer 2023 die Dorfgemeinschaft in Pfofeld – der traditionelle Flurumritt, der alle zwölf Jahre in dem fränkisch-evangelischen Dorf stattfindet. Über Jahrhunderte hinweg hat sich dieser Brauch gehalten, und ein ganzes Wochenende lang wurde im gesamten Dorf ausgelassen gefeiert.

Am Sonntag zog eine eindrucksvoll geschmückte Reiterschar durch das Dorf und umritt die Flurgrenzen von Pfofeld. Trachten- und Volkstanzgruppen, begleitet von Musikensembles, verliehen diesem seltenen Spektakel einen farbenfrohen und heiteren Rahmen. Ursprünglich alle drei Jahre veranstaltet, wurde der Flurumritt seit 1889 auf einen Turnus von zwölf Jahren umgestellt. Sein ursprünglicher Sinn war stets die Bewahrung der Flurgrenzen und die Weitergabe dieses Wissens an alle Bürger sowie die Bitte um göttlichen Schutz vor Naturgewalten und Hagel. Der älteste Pfofelder Grenzbrief stammt sogar aus dem Jahr 1484.

Während des Ritts am Sonntag gab es im Ortskern Vorführungen unter dem Motto „Unser Dorfleben im Wandel der Zeit“. Verschiedene Gruppen aus dem ganzen Landkreis präsentierten das dörfliche Leben im letzten Jahrhundert. Bereits an den vorangehenden Tagen wurde im Festzelt ausgelassen gefeiert.

Bike & Travel Award für den Fränkischen WasserRadweg

Beim „Bike & Travel Award 2023“ des gleichnamigen Radreisemagazins belegte der Fränkische WasserRadweg mit seiner Route durch das Fränkische Seenland und seine angrenzenden Regionen einen herausragenden dritten Platz unter den beliebtesten Radtouren in Deutschland. Dieser Erfolg unterstreicht die wachsende Beliebtheit des noch jungen WasserRadwegs.

Die Route wurde im Jahr 2019 offiziell eingeweiht und erstreckt sich über beeindruckende 460 Kilometer. Neben der flexiblen Erkundung in kürzeren Abschnitten bietet der zentrale Abschnitt durch das Fränkische Seenland eine reiche landschaftliche Vielfalt. Historische Städte wie Dinkelsbühl, Feuchtwangen, Rothenburg o.d.T. und Ansbach im Westen sowie Neumarkt i.d.OPf. und der Naturpark Altmühltal im Osten zeichnen die Strecke aus. Vielleicht ist das ja für den ein oder anderen von Euch schon mal eine Ausflugsidee für das kommende Jahr.

Ausblick

Ein Rückblick auf die Erfolge des vergangenen Jahres ist immer eine inspirierende Reise. Doch ebenso spannend ist ein Blick in die Zukunft. Wir möchten euch daher an dieser Stelle unsere bewährten Klassiker für das kommende Jahr nicht vorenthalten und auf ein ganz besonderes Jubiläum hinweisen. Deshalb am besten schon gleich mal den neuen Jahresplaner rausholen und die folgenden Termine fest eintragen.

SeenLandMarkt Absberg

Am 25. und 26. Mai 2024 verwandelt sich der Festplatz in Absberg wieder einen bunten Markplatz.

Mit Kunst, Kultur und Kulinarik lockt der SeenLandMark und lädt ein, die Vielfalt regionaler Produkte zu entdecken. Über 100 Aussteller bieten dabei hochwertige Naturprodukte, kreatives Kunsthandwerk und leckere Schmankerl. Ein buntes Rahmenprogramm für Kinder, Handwerksvorführungen sowie die musikalische Live-Unterhaltung im gemütlichen Marktbiergarten runden den Marktbesuch ab. Der Eintritt ist frei.

Mehr Infos und das genaue Programm gibt es hier.

See in Flammen am Altmühlsee

Am 19. Juli 2024 lässt es der Zweckverband Altmühlsee mit dem spektakulären Sommerfest „See in Flammen“ wieder ordentlich krachen. Von Fakelschimmern im Altmühlsee über leuchtende Segelboote und Rundfahrten mit einer beleuchteten MS Altmühlsee sowie als Highlight ein spektakuläres Barock-Höhenfeuerwerk lässt der Abend keinerlei Wünsche offen. An den einzelnen Uferabschnitten sorgt Live-Musik, Spaßprogramm und leckeres Essen für abwechslungsreiche Unterhaltung. 

Mehr Infos und das genaue Programm gibt es hier.

Magische Momente Brombachsee

Am 30.08.2024 lassen Laser, Kultur und Kuminaraken den gesamten Brombachsee erstrahlen. Magische Erlebnisse vor einer zauberhaften Kulisse an vier Standorten Allmannsdorf, Enderndorf, Absberg und Ramsberg rund um den Großen Brombachsee laden zum Staunen, Genießen, Feiern und Wohlfühlen ein. Der Eintritt ist frei.

Mehr Infos und das genaue Programm gibt es hier.

40 Jahre Triathlon Roth

Ein ganz besonderes Jubiläum – vor allem für alle Triathlon-Fans und Sportbegeisterte. 1984 fiel der Startschuss für die Triathlonbewegung in Roth und ist mittlerweile ein fester Bestandteil der sportlichen Aktivitäten im ganzen Landkreis. Als herausragende Veranstaltung ist dabei der DATEV Challenge Roth zu nennen. Besonders eingeprägt hat sich die Veranstaltung vom 25. Juni 2023, als Magnus Ditlev in neuer Weltbestzeit von 7:24:40 Stunden seinen Titel verteidigte. Die Schweizerin Daniela Ryf unterbot die zwölf Jahre alte Weltbestzeit von Chrissie Wellington um knapp zehn Minuten.

Und so dürft ihr euch 2024 ganz besonders auf Emotion und Gänsehaut freuen, beispielsweise am mythischen Schwimmstart am Main-Donau-Kanal, am legendären Solarer Berg oder bei der magischen Finishline-Party im Triathlonstadion.

Mehr Infos und das genaue Programm gibt es hier.

Schlittschuh fahren im Fränkischen Seeland: HEISS auf EIS in Gunzenhausen

Winter = verschneite Landschaften, Schlittenfahren, Eislaufen und Schneemann bauen? Bis jetzt in diesem Winter leider nur ein kurzes, wenn auch wunderschönes Gastspiel. Denn irgendwie hält sich das liebe Wetter immer weniger an unsere winterlichen Traumvorgaben. Doch die Stadt Gunzenhausen nutzt diese Winternot geschickt. Kein klirrekalter Winter? Keine zugefrorenen Weiher? Egal für die Altmühlstadt. Man holt sich das Winterfeeling einfach mitten auf den Marktplatz und gönnt sich seit einigen Jahren – trotz immer wieder kritischer Stimmen – rund 8 Wochen lang in der Advents- und Weihnachtszeit eine Eisbahn. Und wir sind, wie so viele andere, begeistert – trotz Muskelkater und Rückenschmerzen.

Weihnachtsmärkte im Fränkischen Seenland 2023 – die komplette Liste

Kerzen flackern, Lichterketten blinken, Glaskugeln funkeln. Es duftet nach würzigen Tannenbäumen, fruchtigem Glühwein und herzhaften Bratwürsten. Tassen klackern aneinander, Menschen lachen, und irgendwo spielt ein Posaunenchor. Seht ihr es vor euch? Könnt ihr es riechen und hören? Verwechslung ausgeschlossen – ich habe hier natürlich einen Weihnachtsmarkt beschrieben. Und davon haben wir im Fränkischen Seenland eine recht hohe Dichte; jedes Wochenende im Advent habt ihr mehrere Möglichkeiten, um eure Gelüste nach Glühwein, Lebkuchen und Weihnachts-Shopping zu stillen. Hier findet ihr nun die komplette Liste aller Weihnachtsmärkte in der Region für das Jahr 2023, und zwar nach Datum sortiert. Aber seid gewarnt: Die Liste ist lang!

Biergarten-Test: Das „Adlerbräu“- Gunzenhausen im Fränkischen Seenland

Dieser Gasthof ist eine Institution in Gunzenhausen. Seit Jahrhunderten werden im „Adlerbräu“ Gäste bewirtet. Zu übersehen ist das Haus am Marktplatz nicht. Seine gelbe Fassade leuchtet freundlich, im Sommer zieren rote Geranien die Fensterbänke, vor dem Haus ist ein Biergarten aufgebaut, umrahmt von großen Oleandern. Optisch perfekt! Doch kann die Küche mithalten?

Biergarten-Test: Das CASA BOLOGNA in Muhr am See

Die italienische Flagge weht weithin sichtbar gleich neben der B13 in Muhr am See am Ortsausgang Richtung Gunzenhausen. Sie steht neben einem schmucken Holzhaus – dem CASA BOLOGNA. Der Name hat nichts mit der bekannten Universitätsstadt Bologna in der italienischen Emilia-Romagna zu tun. Das Casa trägt den Familiennamen des Wirts: Bologna! Vorname: Alessandro. Beruf: Koch aus Leidenschaft. Alessandro hat sich im Fränkischen Seenland längst einen exzellenten Ruf erkocht. Mehrere Restaurants und Trattorien hat er innerhalb der vergangenen 15 Jahre zum Erfolg geführt. Im „Casa Bologna“ begrüßt er seit April 2023 die Gäste zusammen mit Tochter Rosachiara. Alessandro stammt aus der Provinz Syrakus auf Sizilien. Der leidenschaftliche Koch ist stolz auf seine Herkunft und möchte unverfälschte italienische Küche anbieten.

Höhenwege bei Muhr und Eichenberg – Aussichtspunkte im Fränkischen Seenland

Um einen schönen Blick auf das Fränkische Seenland zu bekommen, muss man nicht zwangsläufig hoch hinaus. Obwohl bei diesem Aussichtspunkt die Bergstraße in Muhr am See der Einstieg zum Erlebnis sein wird. Vielleicht haben es da die Namensgeber etwas übertrieben. Doch die Bezeichnung ist völlig egal, Hauptsache die Aussicht stimmt. Von Muhr am See und Eichenberg bei Haundorf gelingt das bestens. Ein herrliches Weiher-Wandererlebnis ist auch noch mit dabei.

Hubert Beckstein: Ein Kunstschaffender zwischen Natur und Kreativität

Hubert Beckstein ist ein besonderer Mensch. Mit 45 Jahren ist der Gersdorfer nicht nur ein erfahrener Künstler. Sein Weg ging von der klassischen Schreinerlehre über eine Zusatzausbildung „Gestalter im Handwerk“ bis hin zum staatlich zertifizierten Waldpädagogen. Beckstein hat eine ganz besondere Verbindung zur Natur und weiß, wie wichtig es ist, diese enge Beziehung auch in seiner Kunst zum Ausdruck zu bringen.