Fränkisches Seenland von oben – historische Luftbilder von Gunzenhausen

„Das muss damals so gewesen sein, als würde heute ein Raumschiff über uns fliegen“, erzählt Werner Mühlhäußer begeistert.  Der Gunzenhäuser Stadtarchivar bekommt glänzende Augen, wenn er sich die ältesten Fotos seiner Ausstellung in der Stadtbibliothek Gunzenhausen betrachtet. Ein Zeppelin ist über der Altmühlstadt zu sehen. Der ganze Ort kam 1909 bei der ersten Überfahrt der schwebenden Zigarre zusammen. Das Monstrum war rund 130 Meter lang – eine gigantische Erscheinung. Kaum zu glauben war es damals für die Bevölkerung, dass diese Konstruktion sich in der Luft halten konnte. Es war eine Sensation und der Anfang der Luftbildfotografie. Erstmals wurde Gunzenhausen aus der Vogelperspektive abgebildet. Höchste Zeit wurde es für eine Ausstellung.

Schlittschuh fahren im Fränkischen Seeland: HEISS auf EIS in Gunzenhausen

Winter = verschneite Landschaften, Schlittenfahren, Eislaufen und Schneemann bauen? Oft Fehlanzeige. Denn irgendwie hält sich das liebe Wetter immer weniger an diese Vorgaben. Doch die Stadt Gunzenhausen nutzt diese Winternot ganz geschickt. Kein klirrekalter Winter? Keine zugefrorenen Weiher? Egal für die Altmühlstadt. Man holt sich das Winterfeeling einfach mitten auf den Marktplatz und gönnt sich seit einigen Jahren rund 8 Wochen lang in der Advents- und Weihnachtszeit eine Eisbahn. Und wir sind, wie so viele andere, begeistert – trotz Muskelkater und Rückenschmerzen.

Christbaum sägen: Ein vorweihnachtliches Familienevent

Früher mal war das ganz normal, sich vor dem Fest irgendwo im eigenen Wald (oder in dem des Nachbarn) einen Christbaum zu sägen. Und auch in Teilen Amerikas wird dieser Brauch noch gepflegt. Bei uns ist’s heutzutage eher so: Man fährt irgendwann im Advent auf den Parkplatz eines Baumarkts und kauft einen Baum. Wenig weihnachtlich irgendwie. Ich wollte deshalb mit meiner Familie mal etwas Neues ausprobieren und wir haben uns unseren Christbaum selbst ausgesucht und gesägt. Ganz legal, versteht sich.