Museens-Wert: Das Schloss Ratibor im Museums-Check

Das Jagdschloss Ratibor steht seit beinahe 500 Jahren an prominenter Stelle in der Altstadt von Roth. Georg der Fromme, Markgraf von Brandenburg-Ansbach, ließ es 1535-1538 errichten. Die Innenausstattung ist allerdings mitnichten 500 Jahre alt, auch wenn sie vom Stil her vielleicht so aussehen mag. Tatsächlich ist sie gerade einmal 100 Jahre alt. Die Fabrikantenfamilie Stieber erwarb das ehemalige markgräfliche Jagdschloss im Jahr 1791. Der wirtschaftliche Erfolg des Unternehmens sollte sich auch in einem standesgemäßen Wohnsitz widerspiegeln und so ließ Wilhelm Stieber die Innenräume Ratibors komplett neu ausstatten. Allerdings im Stil der Renaissance. Historismus nennt man das, oder man könnte auch sagen: Retro. 

Leseherbst: Neue Bücher rund um das Fränkische Seenland

Die Blätter färben sich langsam bunt, das Licht verändert sich, die Tage werden kürzer und die Temperaturen sinken. Der Herbst ist zweifellos im Anmarsch und für mich ist Herbstzeit ganz klar Lesezeit. Schon in den vergangenen Jahren hab ich euch Bücher vorgestellt, die im Fränkischen Seenland spielen oder von Autoren aus der Region zu Papier gebracht wurden (siehe Links am Ende). Und auch für den Herbst 2020 möchte ich euch neuen (oder neu entdeckten) Lesestoff mit Lokalkolorit empfehlen.

Der Hesselberg – das alpine Wanderparadies im Fränkischen Seenland

Da steht man nun, ganz oben auf der Kuppe des Hesselbergs, und lässt den Blick über die Landschaft schweifen. Über den Trockenrasen, die alpine Vegetation, den wilden Thymian, der violett blüht und herrlich durftet. Über dem Kopf schweben bunte Gleitschirme am Himmel. Und dann wundert man sich, dass man tatsächlich nur ein paar Fahrminuten vom Altmühlsee entfernt ist. Denn eine Wanderung auf dem Hesselberg fühlt sich an wie ein kleiner Ausflug in die Alpen. Kein Wunder, dass er als eines der schönsten Geotope Bayerns ausgezeichnet wurde.

Der Wander- und Fahrradgeheimtipp: „Auf dem Jura“

Wenn man im Fränkischen Seenland vom „Jura“ spricht, dann meint man nicht etwa das Gebirge in Frankreich und der Schweiz. „Unser“ Jura ist eine Hochebene östlich von Weißenburg und der Wander- und Fahrradgeheimptipp des Fränkischen Seenlands schlechthin. Hier findet man abseits des Rummels an den Seen wunderschöne Weitblicke, einsame Wiesen und Wälder, niedliche Dörfer – und trotzdem ein perfekt ausgebautes Wegenetz. Mit einem mystischen verfallenen Schloss und dem Römererlebnispfad in Burgsalach (samt Ausgrabungsstätte) gibt es sogar richtig was zu entdecken.

Ein „Seenland-Neuling“ berichtet vom Sommer-Wochenende mit Kindern

„Wow! Das ist ja hier wie am Meer!“. So ungefähr war die erste Reaktion von Nadine – Autorin des Reiseportals Little Travel Society – als sie zum ersten Mal am Altmühlsee stand und auf die glitzernden Wellen mit den weißen Segelbooten, den Sandstrand und die Palmen schaute. Gemeinsam mit ihrem kleinen Sohn hat sie für uns das Fränkische Seenland unter die Lupe genommen. Bei fast 30 Grad und strahlendem Sonnenschein stand bei ihrem Besuch natürlich vor allem Strand- und Spielplatz-Hopping rund um den Altmühl- und Brombachsee auf dem Programm. In diesem Blogpost erzählt sie uns von ihrem Besuch im Seenland. Davon, was sie am meisten überrascht hat und welche Orte sich mit Kindern aus ihrer Sicht besonders lohnen.

Gastartikel von Nadine Gehrisch, Autorin bei der Little Travel Society

Filmspaß trotz Corona! Autokinos im Fränkischen Seenland

Autokino

Freizeittipps in Zeiten von Corona

Es ist eine völlig neue Situation, in der wir uns gerade befinden. Das Fränkische Seenland befindet sich, wie auch der Rest von Bayern und Deutschland, in einer Krise. Geschäfte, kulturelle Einrichtungen und Freizeitangebote haben zu. Veranstaltungen sind bis auf Weiteres abgeblasen, Spielplätze sind tabu und Menschenansammlungen sollte man meiden. Die Schulen sind geschlossen. Was aber kann man tun, damit einem zuhause nicht die Decke auf den Kopf fällt? Wie kann man die Kinder beschäftigen? Was kann man unternehmen – natürlich ohne andere Menschen zu gefährden? Wir haben unsere ganz persönlichen Tipps für euch zusammengefasst. Und das wichtigste: Haltet zusammen, seid solidarisch und bleibt vor allem zu Hause!

„Das Fränkische Seenland ist grundsätzlich schon sehr nachhaltig aufgestellt.“

Nachhaltigkeit ist einer der großen Trends momentan, und selten fand ich einen Trend so gut. Nachhaltiges Essen, nachhaltiger Konsum und auch nachhaltiger Tourismus: Wir alle können unser Leben so gestalten, dass unsere ökologische, soziale und wirtschaftliche Umwelt weniger in Mitleidenschaft gezogen wird. Deshalb möchten wir hier im Blog eine kleine Nachhaltigkeits-Serie auf den Weg bringen. Wo finden wir nachhaltige Angebote im Fränkischen Seenland? Was wird für Umweltschutz getan? Wie kann ich als Urlauber einen kleineren ökologischen Fußabdruck hinterlassen? Zum Auftakt habe ich ein Interview mit dem Tourismusverband-Geschäftsführer Hans-Dieter Niederprüm geführt. Ich wollte von ihm wissen: Wie nachhaltig ist das Fränkische Seenland als Urlaubsregion?

Craft-Biere aus dem Fränkischen Seenland (Teil 2)

Vor zweieinhalb Jahren machte ich mich auf die Suche nach Craft Bieren im Fränkischen Seenland. Ich wurde fündig – allerdings war der allgemeine Craft-Beer-Hype irgendwie noch nicht so richtig angekommen und kreative Bier-Kreationen noch rar (was natürlich auch ein Definitionsproblem ist, denn eigentlich sind bei uns alle Biere mehr oder weniger handwerklich gebraut und damit ein Craft Beer). Doch in der Zwischenzeit hat sich ein bisschen was getan, daher gibt es heute ein gehopftes Update für euch.

Der Seen.Land.Blog bekommt Verstärkung: Das sind die zwei neuen Autorinnen

Vor dreieinhalb Jahren haben wir den Seen.Land.Blog aus der Taufe gehoben, seitdem habe ich ihn mit mehr als 150 Artikeln bestückt. Ich war wandern, wakeboarden, Bier brauen, Stand Up Paddeln, Schäufele testen. Das Fränkische Seenland ist so kontrastreich, dass mir die Themen nicht ausgingen und auch in Zukunft sicher nicht ausgehen werden! Dennoch war die Zeit für eine Veränderung gekommen, da ich beruflich neue Wege gehe und mich das zeitlich sehr fordern wird. Wir haben also das Redaktionsteam um zwei Autorinnen verstärkt: Julia Banik und Vera Held.