Museens-Wert: Das Schloss Ratibor im Museums-Check

Das Jagdschloss Ratibor steht seit beinahe 500 Jahren an prominenter Stelle in der Altstadt von Roth. Georg der Fromme, Markgraf von Brandenburg-Ansbach, ließ es 1535-1538 errichten. Die Innenausstattung ist allerdings mitnichten 500 Jahre alt, auch wenn sie vom Stil her vielleicht so aussehen mag. Tatsächlich ist sie gerade einmal 100 Jahre alt. Die Fabrikantenfamilie Stieber erwarb das ehemalige markgräfliche Jagdschloss im Jahr 1791. Der wirtschaftliche Erfolg des Unternehmens sollte sich auch in einem standesgemäßen Wohnsitz widerspiegeln und so ließ Wilhelm Stieber die Innenräume Ratibors komplett neu ausstatten. Allerdings im Stil der Renaissance. Historismus nennt man das, oder man könnte auch sagen: Retro. 

Orgelmusik zur Marktzeit in Gunzenhausen

Marktstand der Gärtnerei Grau aus Pleinfeld

Bunte Blumen, Gemüse und Obst direkt vom Feld, frischer Fisch und diverse Spezialitäten – es ist Donnerstag. Markttag in Gunzenhausen im Fränkischen Seenland. Hier wird ein Plausch gehalten, dort über die beste Salatpflanze diskutiert, einige haben schon eingekauft und lassen sich in einem der Cafés nieder. Es gibt aber auch Leute, die folgen dem Hinweisschild am Ende des Marktes: „Orgelmusik zur Marktzeit“ steht da. Das wollten wir uns einmal genauer anschauen – oder besser: anhören.

Unterwegs in literarischer Mission – der Literaturweg Franken in Wolframs-Eschenbach

Kirche von Wolframs-Eschenbach

„Tau tropft mit sprühen, auf die Lyrik morgenmild. Aus jeder Knospe schlüpft im frühen, manch edler Verse Bild“ – so schreibt der Lyriker und Wahl-Wolframs-Eschenbacher Peter Dreyling über den Poetenpfad. Er ist einer von 15 Autoren, die auf dem Literaturweg Franken in Wolframs-Eschenbach mit Leben und Werk vorgestellt werden. Wandern, literarisch weiterbilden, genießen – das ist kurz zusammengefasst der Literaturweg im Fränkischen Seenland. Wir haben einen sonnigen Sonntagsausflug in die Wolframs-Stadt gemacht und uns auf literarische Mission begeben.

NEU: Erlebnispfade im Fränkischen Seenland – Triesdorfer Baumpfad im Winter

Meinen ersten Beitrag hier beim Fränkischen Seenland nehm ich doch direkt mal zum Anlass eine neue Serie am Blog feierlich einzuleiten. Als Zweifachmami von einer Zwei- und einem Fünfjährigen sind wir, was Entdeckungsreisen in der Natur angeht, noch nicht so super mobil und eine mehrstündige Wander- oder Radltour ist einfach noch nicht so wirklich drin. Deshalb suchen wir oft nach kleinen Abenteuern in der Natur, welche man ohne große Vorbereitung ganz entspannt durchwandern und dabei auch noch etwas erleben kann. Und davon gibt es viele. Manche sogar direkt vor der Haustür. Und den Auftakt macht heute der Triesdorfer Baumpfad!

Spaßige Winter-Aktivitäten im Fränkischen Seenland – Gewinnt einen Kurzurlaub!

Wenn es draußen so richtig kalt ist, trauen sich nur wenige vor die Tür. Dabei gibt es doch so schöne Winter-Aktivitäten im Fränkischen Seenland, die man zusammen unternehmen kann! Und die eigenen sich für Familien, Freunde, Paare oder sogar für ein Date. Wie wäre es zum Beispiel mit Schlittschuhlaufen, Eisstockschießen, Winterwandern, Langlaufen, einem Museumsbesuch oder Wellness? Lasst euch einfach mal inspirieren, packt euch warm ein und genießt den Winter! Und weil ja bald Weihnachten ist, verlosen wir am Ende des Artikels auch noch ein Wochenende für zwei Personen im Aktivresort Strandhotel Seehof am Kleinen Brombachsee. 

Wanderung auf den Spuren von Tannhäuser – kam er wirklich aus dem Fränkischen Seenland?

Blickt man auf die großen Namen der Weltgeschichte, dann fällt auf, dass das Fränkische Seenland nicht so wahnsinnig viel Prominenz beigesteuert hat. Die Berühmtheiten, die hier geboren wurden, sind recht überschaubar. Doch der Tannhäuser, der mittelalterliche Minnesänger, der spätestens durch die Wagner-Oper berühmt wurde, der stammt von hier. Und zwar aus Thannhausen südlich des Brombachsees. Darum gibt es hier auch einen Tannhäuser-Rundweg, wo man auf den Spuren des bekannten Minnesängers wandert. Aber die Sache hat einen ganz kleinen Haken: So richtig bewiesen ist eigentlich nicht, dass der Tannhäuser tatsächlich aus dem fränkischen Thannhausen kam… Also, was stimmt denn nun?

Wassertrüdingen: Immer einen Besuch wert (auch ohne Gartenschau!)

2019 ist für Wassertrüdingen ein ganz großes Jahr: Vom 24. Mai bis 8. September ist die Stadt im Ausnahmezustand. Die Bayerische Landesgartenschau, im Gegensatz zur Bundesgartenschau auch „Kleine Gartenschau“ genannt, stellt die 6000-Einwohner-Gemeinde auf den Kopf. Zwei neu angelegte Landschaftsparks wurden über die Monate hinweg angelegt, und zigtausende Besucher werden in den Ort am Fuße des Hesselbergs strömen. Ein Mega-Projekt, das den Ort dauerhaft verändern wird. Aber: Wassertrüdingen hat noch weit mehr Sehenswürdigkeiten zu bieten.

Gartenschau in Wassertrüdingen: Ein Videorundgang vorab

Seid ihr schon gespannt, was es ab Freitag auf der Gartenschau in Wassertrüdingen zu sehen gibt? Ich habe eine Woche vor der offiziellen Eröffnung eine kleine Führung über das Gelände bekommen und dabei ein paar Videos gedreht. Es sah für den Endspurt noch nach einer ganzen Ecke Arbeit aus, aber ich bin sicher, dass am 24. Mai dann jede Blüte und jeder Grashalm am richtigen Platz sitzt. Dem hochmotivierten Team sei Dank! Gartenschau-Geschäftsführer Peter Schubert hat mir außerdem erklärt, was es mit dem Konzept der „Heimatschätze“ auf sich hat, und wie sich das Großprojekt auf die kleine Kommune auswirkt.

Infografik: Alle Infos zur Gartenschau in Wassertrüdingen

Der Countdown läuft! Am 24. Mai öffnet die Gartenschau in Wassertrüdingen ihre Pforten, die erste eigene Gartenschau im Fränkischen Seenland. Die Öffentlichkeit darf sehen und erkunden, was hinter den Kulissen in monate- und jahrelangen Vorbereitungen entstanden ist. Auf dem Gartenschau-Gelände ist vom 24. Mai bis zum 8. September so einiges geboten, und mit unserer Infografik seid ihr auf einen Blick über die wichtigsten Eckpunkte informiert. 

Bildergalerie: Traumhafte Herbstwanderungen auf dem Hahnenkamm

Was haben wir heuer nur für einen Herbst – der Wahnsinn! Milde Temperaturen, strahlend blauer Himmel, buntes Herbstlaub und honigfarbenes Sonnenlicht. Was liegt da näher, als ein paar schöne Herbstspaziergänge zu machen? In den Hügeln des Hahnenkamms zum Beispiel zeigt sich die Natur von ihrer besten Seite. Die Ruine der Katharinenkapelle, der Hechlinger Hohlweg, die Steinerne Rinnen bei Hechlingen und Wolfsbronn oder der Hahnenkammsee posieren dabei für herrliche Herbstmotive. Klickt euch einfach durch die Bildergalerie und lasst euch von der Wanderlust packen!