MUSEENs-Wert: Der Weg der Wasserkraft im Museums-Check (mit Infografik)

Wann ist ein Museum eigentlich ein Museum? Muss es zwingend in einem Gebäude untergebracht sein? Das habe ich mich gefragt, als ich den ganz neuen, erst 2019 vom Wasserwirtschaftsamt eröffneten Erlebnispfad „Weg der Wasserkraft„, abgelaufen bin. Auf einem fünf Kilometer langen Wanderweg erfährt man mit interaktiven Stationen und Schautafeln alles zur Wasserkraft am Brombachsee. Ich finde: Es ist ein Open-Air-Museum und deswegen verdient der „Weg der Wasserkraft“ auch einen eigenen Musuems-Check mit Infografik.

Gastbeitrag: Einmal auf hohe Brombach-See mit dem VGN-Bahnsommer

Einfach in den Zug einsteigen, wieder aussteigen, und den Sommer genießen. Das geht, denn der VGN (Verkehrsverbund Großraum Nürnberg) bringt euch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in die schönsten Gegenden um Nürnberg. Fränkische Schweiz, Altmühltal,… und natürlich das Fränkische Seenland. Bei einer Genuss-Tour durch das Spalter Hügelland hat Outdoor-Expertin Nora Beyer die Vorzüge des Aromahopfens und die herrliche Landschaft kennengelernt und hier für euch zusammengefasst. Nachahmen ist unbedingt erwünscht! Ein Gastbeitrag von Nora Beyer.

Gasthof Gentner: Authentisch-fränkisch wie in Omas Stube

Überraschung! Der Gastro-Test im Gasthaus Gentner in Spielberg lief für mich diesmal etwas anders ab. Denn ich ließ mich mit einem vorab unbekannten Drei-Gänge-Menü überraschen. Diese Option bietet das historische Gasthaus immer mittwochs bis freitags an, und das ist wirklich eine nette Idee. Noch dazu, weil man wählen kann zwischen einem normalen, einem vegetarischen und einem veganen Menü. Und wenn schon Überraschung, dann richtig: Ich habe mich für die vegane Variante entschieden und es nicht bereut.

Mit Vollgas durch Matsch und Geröll

Habt ihr Lust, auf zwei Reifen mal so richtig Gas zu geben? Um die Kurven zu driften? Durch Matsch und Geröll zu brettern? Euch Steilhänge hinauf und hinunterzuwagen? Im BMW Enduropark Hechlingen könnt ihr genau das ausprobieren, unter fachkundiger Anleitung und mit bestens ausgerüsteten Maschinen. Der Offroad-Park liegt gut versteckt in den Wäldern des Hahnenkamms, und doch ist er international bekannt. Selbst (sehr!) prominente Besucher aus Hollywood haben hier schon an ihren Motorrad-Skills gefeilt… 

Kleines Dorf, großer Genuss: Zur Linde in Stirn

Das kleine Dörfchen Stirn, auf einem Hügel oberhalb des Großen Brombachsees gelegen, ist bei Genießern kein unbekannter Ort. Das Landgasthaus zur Linde ist nämlich eine der ersten Adressen im Fränkischen Seenland, wenn es um kulinarische Qualität geht. Der Fallstaff Gastro-Guide, Gault & Millau, Slow Food und viele andere Genussbibeln empfehlen das schmucke Restaurant und machen Stirn so zu einer Pilgerstätte der regionalen Kochkunst. 

Augen- und Gaumenschmaus in der Alten Vogtei

Die Alte Vogtei in Wolframs-Eschenbach ist in keinem der großen, renommierten Genuss- und Gastroführer zu finden. Sollte sie aber. Denn hier kann man in historischem Ambiente hervorragend speisen. Bei der Suche nach einem Begriff, der die Küche der Alten Vogtei am ehesten treffend beschreibt, hat man sich für „weltfränkisch“ entschieden. Das passt: Weltfränkisch ist eine Kombination aus heimischer, regionaler Kochkunst mit Einflüssen aus der ganzen Welt. 

Hoffmanns-Keller: Von Spalt aus direkt in den siebten Genusshimmel

Der Hoffmanns-Keller in Spalt war überhaupt erst der Anlass, der mich zur Artikelserie „Fränkisches Schlaraffenland“ inspiriert hat. Denn er wurde Ende 2018 als ein Newcomer in dem renommierten Gault&Millau Gastro-Führer aufgenommen – mit stolzen 14 Punkten, was dann auch gleich eine begehrte „Haube“ einbrachte. Und das nicht zu Unrecht: Das junge Gastronomenpaar zaubert allerfeinste kulinarische Genüsse, vom eigenen Wildbret bis zur Hopfenpraline.

Total verrückt oder doch gesund? Winterbaden im Altmühlsee

Als ich die ersten vorsichtigen Schritte in den Altmühlsee laufe, zerbricht unter meinen nackten Füßen die dünne Eisschicht auf der Wasseroberfläche. Ich muss aufpassen, dass ich mir nicht am Eis die Fußsohlen zerschneide und wate vorsichtig weiter. Ich spüre die ungläubigen Blicke einiger Spaziergänger im Rücken. Dick eingepackt stehen sie am Uferweg, während ich im Bikini Schritt für Schritt tiefer in den See hineingehe. Nach einigen Metern gibt es keine Eisschicht mehr, sondern nur noch Wasser. Eiskaltes, glasklares Winterwasser. Und oh ja, Jack Dawson im Film „Titanic“ hatte absolut Recht: Das kalte Wasser ist wie tausend kleine Stiche, die man am ganzen Körper spürt. Mit anderen Worten: Es tut zunächst mal höllisch weh, im Winter baden zu gehen. Aber: Es soll auch sehr gesund sein. Und das ist auch der Grund, warum ich in Begleitung von Fitnesstrainer Max an diesem Wintermorgen ein Bad im Altmühlsee nehme.