Unterwegs in literarischer Mission – der Literaturweg Franken in Wolframs-Eschenbach

Kirche von Wolframs-Eschenbach

„Tau tropft mit sprühen, auf die Lyrik morgenmild. Aus jeder Knospe schlüpft im frühen, manch edler Verse Bild“ – so schreibt der Lyriker und Wahl-Wolframs-Eschenbacher Peter Dreyling über den Poetenpfad. Er ist einer von 15 Autoren, die auf dem Literaturweg Franken in Wolframs-Eschenbach mit Leben und Werk vorgestellt werden. Wandern, literarisch weiterbilden, genießen – das ist kurz zusammengefasst der Literaturweg im Fränkischen Seenland. Wir haben einen sonnigen Sonntagsausflug in die Wolframs-Stadt gemacht und uns auf literarische Mission begeben.

Craft-Biere aus dem Fränkischen Seenland (Teil 2)

Vor zweieinhalb Jahren machte ich mich auf die Suche nach Craft Bieren im Fränkischen Seenland. Ich wurde fündig – allerdings war der allgemeine Craft-Beer-Hype irgendwie noch nicht so richtig angekommen und kreative Bier-Kreationen noch rar (was natürlich auch ein Definitionsproblem ist, denn eigentlich sind bei uns alle Biere mehr oder weniger handwerklich gebraut und damit ein Craft Beer). Doch in der Zwischenzeit hat sich ein bisschen was getan, daher gibt es heute ein gehopftes Update für euch.

Wanderung auf den Spuren von Tannhäuser – kam er wirklich aus dem Fränkischen Seenland?

Blickt man auf die großen Namen der Weltgeschichte, dann fällt auf, dass das Fränkische Seenland nicht so wahnsinnig viel Prominenz beigesteuert hat. Die Berühmtheiten, die hier geboren wurden, sind recht überschaubar. Doch der Tannhäuser, der mittelalterliche Minnesänger, der spätestens durch die Wagner-Oper berühmt wurde, der stammt von hier. Und zwar aus Thannhausen südlich des Brombachsees. Darum gibt es hier auch einen Tannhäuser-Rundweg, wo man auf den Spuren des bekannten Minnesängers wandert. Aber die Sache hat einen ganz kleinen Haken: So richtig bewiesen ist eigentlich nicht, dass der Tannhäuser tatsächlich aus dem fränkischen Thannhausen kam… Also, was stimmt denn nun?

Mord und Totschlag im Fränkischen Seenland

Wo wird im Fränkischen Seenland gemordet? Wo wird geliebt? Welche Geschichten verbergen sich auf dem Grund des Altmühlsees, auf dem Deck der MS Brombachsee oder im Spalter Hügelland? In meinen mittlerweile dreieinhalb Jahren als Seenland-Bloggerin habe ich jede Menge Kurzgeschichten, Gedichte, Krimis und Romane aus dem Fränkischen Seenland gesammelt. Zeit, sie euch einmal vorzustellen – und euch auch zu zeigen, welche erfolgreichen Autoren unsere Region hervorgebracht hat. Live erfahrt ihr das im Haus am See am Hahnenkammsee am Samstag, 23. November, um 19 Uhr bei einer gemütlichen Lesenacht am Kaminfeuer. Alternativ stelle ich euch hier ein paar Werke zur „Eigenrecherche“ vor.

Weihnachtsmärkte im Fränkischen Seenland 2019 – die komplette Liste

Kerzen flackern, Lichterketten blinken, Glaskugeln funkeln. Es duftet nach würzigen Tannenbäumen, fruchtigem Glühwein und herzhaften Bratwürsten. Tassen klackern aneinander, Menschen lachen, und irgendwo spielt ein Posaunenchor. Seht ihr es vor euch? Könnt ihr es riechen und hören? Verwechslung ausgeschlossen – ich habe hier natürlich einen Weihnachtsmarkt beschrieben. Und davon haben wir im Fränkischen Seenland eine recht hohe Dichte; jedes Wochenende im Advent habt ihr mehrere Möglichkeiten, um eure Gelüste nach Glühwein, Lebkuchen und Weihnachts-Shopping zu stillen. Hier findet ihr nun die komplette Liste aller Weihnachtsmärkte in der Region für das Jahr 2019, und zwar nach Datum sortiert. Aber seid gewarnt: Die Liste ist lang!

Abschiedsinterview mit Seenland-Königin Katharina: „Bleib immer du selbst!“

Drei Jahre hat Katharina Strobl als „Katharina die I.“ das Fränkische Seenland als Königin repräsentiert. Drei Jahre voller Termine und Erlebnisse liegen hinter der 23-jährigen Röttenbacherin. Drei Jahre, die sie nicht missen möchte: „Ich bin unendlich dankbar“, sagt sie im Abschiedsinterview. Sie erzählt, wie erstaunt sie von der Wirkung einer „Hoheit“ auf andere Menschen war und sie verrät, was sie nun in Zukunft in ihrer Freizeit ohne Zepter und Krone machen wird.

Der Hahnenkammsee: Klein, aber oho!

Vor zwei Jahren hat der Hahnenkammsee seinen 40. Geburtstag gefeiert, nun hat er sich auch noch einer Verjüngungskur unterzogen. Der Zweckverband hat das 40 jahre alte Strandhaus über den Winter modernisiert und ein neuer Pächter ist auch gleich noch eingezogen. Am vergangenen Wochenende wurde das „Haus am See“ nun offiziell eingeweiht und alle Besucher waren sich einig: War der Hahnenkammsee vorher schon ein schmuckes Kleinod, so kann er sich jetzt erst recht sehen lassen. Für ruhesuchende Naturliebhaber ist er der ideale Ort – und ein perfektes Ausflugsziel für den Herbst!

Brotbacken: Ein wertvolles Handwerk mit Geschichte

Unser täglich Brot: Für die meisten ganz selbstverständlich. Kann man überall kaufen, egal ob Bäckereifiliale oder Supermarkt. Kommt in den verschiedensten Ausführungen, von Gewürzbrot bis Vollkorn. Ja, wir Deutschen legen scheinbar viel Wert auf unser Bäckereihandwerk. Jedoch: Wirklich echtes, handwerklich hergestelltes Brot wird immer rarer. Worauf es beim Brotbacken ankommt, was das Besondere am deutschen Brot ist und warum Brot viel mehr kann, als nur die Unterlage für Wurst zu sein, hab ich bei einem Seminar im Walder Dorfladen gelernt. Und wer den Duft von frischen Backwaren liebt, sollte unbedingt am kommenden Wochenende das Brotbackfest in Wald besuchen.

Großes Theater auf den Bühnen des Seenlands

Was haben der Führer, Robin Hood und ein gewisser Lebkuchenmann gemeinsam? Auf den ersten Blick erst mal nicht so viel. Aber: Alle drei kommen heuer ins Fränkische Seenland, zumindest auf der Bühne. Theaterfans dürfen sich diesen Sommer über spannende Stücke mit tollen Schauspielern freuen. Besonders tut sich das Bergwaldtheater in Weißenburg hervor: Anlässlich des 90-jährigen Geburtstags der Naturbühne hat die Stadt Weißenburg ein eigenes Stück in Auftrag gegeben, und obwohl die Premiere erst im Juli ist, hat schon so manch einer Bekanntschaft mit dem mysteriösen „Lebkuchenmann“ gemacht.

Wassertrüdingen: Immer einen Besuch wert (auch ohne Gartenschau!)

2019 ist für Wassertrüdingen ein ganz großes Jahr: Vom 24. Mai bis 8. September ist die Stadt im Ausnahmezustand. Die Bayerische Landesgartenschau, im Gegensatz zur Bundesgartenschau auch „Kleine Gartenschau“ genannt, stellt die 6000-Einwohner-Gemeinde auf den Kopf. Zwei neu angelegte Landschaftsparks wurden über die Monate hinweg angelegt, und zigtausende Besucher werden in den Ort am Fuße des Hesselbergs strömen. Ein Mega-Projekt, das den Ort dauerhaft verändern wird. Aber: Wassertrüdingen hat noch weit mehr Sehenswürdigkeiten zu bieten.