Der Jakobsweg im Fränkischen Seeland – Wir Pilgern! Teil 2

Da waren wir also an unserem nächtlichen Zwischenstopp, der Burg Wernfels. Der Jakobsweg hierher, von Abenberg nach Wernfels, hat ca. 3,5 Stunden gedauert und führte uns durch traumhaft herbstliche Landschaften. Wir sind an einer Burg gestartet, kamen an einem herrschaftlichen Schlossanwesen und zwei Kirchen vorbei und kehrten in einem typisch fränkischen Biergarten ein. Immer auf der Suche nach der nächsten Muschel. Das Ganze könnt ihr hier nachlesen.

Der Weg am zweiten Tag ist laut Karte zwar um einiges kürzer, aber wir müssen deutlich mehr Höhenmeter hinter uns bringen. Doch zuerst genossen wir ein wenig mittelalterliches Flair.

Der Jakobsweg im Fränkischen Seenland – Wir Pilgern! Teil 1

Jakobsweg

Gleich mal vorneweg: Wer einmal seinem Alltag entfliehen und sich in ein kleines Abenteuer stürzen will, der sollte sich die folgenden Zeilen sehr genau durchlesen:

Wie wäre es mit einem 2-Tage-Trip bei dem ihr leckeres Essen genießen, traumhafte Landschaften entdecken und spannende Geschichte erleben könnt? Hier ist er. Ein Kurzurlaub um mal eben kurz das Hamsterrad zu verlassen. Seid mutig und traut euch alleine oder teilt das Erlebnis mit einer geliebten Person – in meinem Fall: mit meiner Mama.

Achja, kleiner Reminder: Bald ist Weihnachten! Verschenkt lieber gemeinsame Zeit, statt Dinge!

Angeln im Fränkischen Seenland

Ok, ich gebe es ja zu, ich bin da vielleicht etwas naiv an die Sache rangegangen… Ich hatte mir vorher schon bildlich das Titelbild zu diesem Artikel vorgestellt: Ich, am Ufer des Sees, stolz mit einem riesigen Fisch in den Armen. Dann natürlich auch die passende Bildstrecke – ist klar! Wagemutig im Kanu, den Kescher schwingend, um dann mit vereinten Kräften einen gigantischen Raubfisch aus dem Wasser zu ziehen.

Wirklich passiert ist davon – nichts! Doch von Frust und Enttäuschung keine Spur. Im Gegenteil: Dieser Morgen am See hat sich mehr als gelohnt!

Zeitzeugen im Fränkischen Seenland: Fritz Walter aus Absberg und das Fränkische Seenland

Fritz Walter vor seiner Ferienwohnung "Helga"

„Maislabyrinth, Oldtimertreffen, Heimatverein, Mühlenweg, Echt Brombachseer…“ Hinter all dem stecken nicht nur beliebte Tourismusangebote der Region, sondern auch Absbergs Altbürgermeister Fritz Walter. Er hat die Entstehung des Fränkischen Seenlandes damals nicht nur live miterlebt, sondern auch selbst einen Teil seiner Felder für den Bau des Sees verkauft. Ich besuche ihn in seinem Haus keine 200 Meter vom See entfernt und während unseres Gesprächs erfahre ich nicht nur viele Einsichten in seine persönliche „Seebau-Geschichte“, sondern auch das ein oder andere amüsante Detail.

Auf den Spuren der Mühlen – ein Wanderweg über die Geschichte des Brombachsees

Versunkene Mühlen, geflutete Häuser. Was ein bisschen wie bei Atlantis klingt, ist gerade mal 50 Jahre her. 50 Jahre, seit beschlossen wurde, ein Projekt zu realisieren, welches in diesem Ausmaße noch nie da war. 50 Jahre, seit klar wurde, dass Äcker, Wiesen und ganze Höfe einem Freizeit- und Erholungsgebiet weichen müssen. 50 Jahre, seit dem Startschuss für das heutige Fränkische Seenland.

MUSEENs-Wert: Fahrradmuseum Pflugsmühle – Eventlocation & Biergarten

Die Pflugsmühle. Bei dem Namen spuckt mein Hirn sofort ein Mischmasch an Erinnerungen aus: Obatzder, Helles, Party, Hasen, Kinder, Natur, Glück. Und der Satz „Komm, wir gehen in die Pflugsmühle“ geht eigentlich auch immer. Denn ein Besuch dort ist jedesmal ein Highlight. Sie ist eine DER Allrounder Locations im Fränkischen Seenland. Man kann gemütlich im großen  Biergarten einkehren, ein schickes Candle Light Dinner genießen, Outdoor Action mit der Familie unternehmen, Tiere füttern oder in der gemütlichen Scheune Hochzeit feiern. Und tatsächlich, als wir vormittags an der Pflugsmühle ankommen, steht dort noch das geschmückte Brautauto der vorabendlichen Hochzeit von Freunden.

NEU: Erlebnispfade im Fränkischen Seenland – Triesdorfer Baumpfad im Winter

Meinen ersten Beitrag hier beim Fränkischen Seenland nehm ich doch direkt mal zum Anlass eine neue Serie am Blog feierlich einzuleiten. Als Zweifachmami von einer Zwei- und einem Fünfjährigen sind wir, was Entdeckungsreisen in der Natur angeht, noch nicht so super mobil und eine mehrstündige Wander- oder Radltour ist einfach noch nicht so wirklich drin. Deshalb suchen wir oft nach kleinen Abenteuern in der Natur, welche man ohne große Vorbereitung ganz entspannt durchwandern und dabei auch noch etwas erleben kann. Und davon gibt es viele. Manche sogar direkt vor der Haustür. Und den Auftakt macht heute der Triesdorfer Baumpfad!